Kabelkonfektion: Ablauf, Technologien, Normen und Prüfverfahren

Kabelkonfektion bezeichnet die kundenspezifische Fertigung elektrischer Leitungen und Kabelsysteme. Dabei werden Kabel zugeschnitten, vorbereitet, kontaktiert und mit Steckverbindern oder Baugruppen verbunden, sodass sie in Maschinen, Anlagen oder elektronischen Geräten unmittelbar eingesetzt werden können.

In industriellen Anwendungen reicht die Bandbreite von einzelnen konfektionierten Leitungen bis zu komplexen Kabelbäumen mit vielen Abzweigen, Steckverbindern und Schutzsystemen. Entscheidend sind dabei eine reproduzierbare Fertigung, normgerechte Ausführung und eine zuverlässige elektrische sowie mechanische Funktion.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über den typischen Ablauf der Kabelkonfektion, relevante Normen, eingesetzte Fertigungsverfahren und Prüfmethoden. Für einzelne Leitungstypen und Anwendungen verweisen wir auf die entsprechenden Fachinformationsseiten.

Wenn Sie sich speziell für die Fertigung bei artec systems interessieren, finden Sie weitere Informationen auf der Seite 

Kabelkonfektion bei artec systems

Fertigungsprozess der Kabelkonfektion

Der Fertigungsprozess beginnt in der Regel mit der technischen Spezifikation der Leitung oder Baugruppe. Grundlage können technische Zeichnungen, Stücklisten, Schaltpläne oder Musterleitungen sein. Auf dieser Basis werden Leitungstypen, Steckverbinder, Längen, Kennzeichnungen und Prüfanforderungen festgelegt.

Typische Prozessschritte sind:

  • Kabelzuschnitt und Längenfertigung
  • Abisolieren und Adervorbereitung
  • Kontaktierung durch Crimp-, Löt- oder Schweißverfahren
  • Bestückung mit Steckverbindern oder Baugruppen
  • Montage zu Kabelbäumen oder Leitungssätzen
  • elektrische Prüfung und Dokumentation

Je nach Projekt werden manuelle Fertigungsschritte mit automatisierten Prozessen kombiniert. Besonders bei komplexen Kabelbäumen oder Serienprojekten kommen automatisierte Verdrahtungssysteme zum Einsatz.


Weiterführend:
Mehr zur automatisierten Fertigung finden Sie hier:  → Automatisierte Kabelkonfektion mit Komax und DLW

Crimptechnik und Kontaktierung

Eine der wichtigsten Technologien in der Kabelkonfektion ist die Crimptechnik. Dabei wird ein elektrischer Kontakt mechanisch mit dem Leiter verbunden. Durch den definierten Pressvorgang entsteht eine gasdichte Verbindung mit sehr niedrigem Übergangswiderstand.

  • Die Qualität einer Crimpverbindung hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
  • Leiteraufbau und Querschnitt
  • Geometrie des Crimpkontakts
  • Presshöhe und Werkzeug
  • reproduzierbare Prozessparameter

In der Serienfertigung werden Crimpwerkzeuge regelmäßig geprüft und überwacht, um gleichbleibende elektrische Eigenschaften sicherzustellen.

Eine ausführliche technische Einordnung der Kontaktierungstechnologie finden Sie auf der Fachseite: → Crimptechnik

Schirmung, EMV und Schirmanbindung

In vielen industriellen Anwendungen müssen Leitungen nicht nur elektrische Signale übertragen, sondern auch gegen elektromagnetische Störungen geschützt sein. Schirmungen reduzieren die Einkopplung und Abstrahlung von Störsignalen und tragen damit zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) eines Systems bei.

Für eine wirksame Schirmung ist nicht nur das Kabel selbst entscheidend, sondern auch die korrekte Schirmanbindung. Wichtig sind unter anderem:

  • 360-Grad-Kontaktierung des Schirms
  • definierte Ableitung von Störströmen
  • geeignete Steckverbinder und Gehäuseübergänge
  • mechanisch stabile Kontaktierung

Besonders relevant ist dies bei Antriebsleitungen, Feldbus-Systemen, Sensorik- und Signalleitungen.

Mehr dazu lesen Sie in der Fachinformation: → Kabelschirmung und EMV in der Kabelkonfektion

Kabeltypen und typische Anwendungen

Je nach Anwendung unterscheiden sich konfektionierte Leitungen deutlich hinsichtlich elektrischer Eigenschaften, mechanischer Belastbarkeit und Umgebungsbeständigkeit.
Während Signal- und Datenleitungen vor allem definierte Übertragungseigenschaften erfordern, müssen Leistungsleitungen hohe Ströme und thermische Belastungen zuverlässig übertragen.

Typische Beispiele sind:

Weitere Anwendungen betreffen beispielsweise Leitungen für Sensorik, Feldbus-Systeme oder Antriebstechnik.

Leitungen für Feldbus und Sensorik
Motoren, Antriebe und Drehgeber

Zugentlastung und Übergangsschutz

In vielen Anwendungen sind Kabel mechanischen Belastungen ausgesetzt, etwa durch Biegebewegungen, Vibrationen oder Zugkräfte. Besonders kritisch sind dabei Übergänge zwischen Kabel und Steckverbinder oder Baugruppe.

Um Schäden zu vermeiden, werden unterschiedliche Maßnahmen eingesetzt, beispielsweise:

  • mechanische Zugentlastungen
  • Knickschutzsysteme
  • spezielle Steckverbindergehäuse
  • Umspritz- oder Vergusslösungen

Die Auslegung hängt stark von der Anwendung ab, etwa von Biegeradius, Bewegungszyklen oder Umgebungsbedingungen.

Eine detaillierte technische Betrachtung finden Sie hier:
Zugentlastung und Übergangsschutz bei konfektionierten Kabeln

Kabelmaterialien und Leitungsaufbau

Der Aufbau einer Leitung beeinflusst maßgeblich ihre elektrischen und mechanischen Eigenschaften. Typische Bestandteile eines Kabels sind:

  • Leiter (z. B. Kupferlitze)
  • Isolation
  • Schirmung
  • Mantelmaterial

Die Auswahl geeigneter Materialien hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Temperaturbereich
  • chemische Beständigkeit
  • mechanische Belastung
  • Biegebeanspruchung
  • Einsatzumgebung

Besonders in industriellen Anlagen spielen zudem Normanforderungen oder internationale Zulassungen wie UL oder IEC eine Rolle.

Mehr über Aufbau und Materialien erfahren Sie in der Fachseite
Kabelmaterialien und Leitungsaufbau in der Kabelkonfektion

Prüfverfahren und Qualitätssicherung

Elektrische und mechanische Prüfungen stellen sicher, dass konfektionierte Leitungen zuverlässig funktionieren und den Anforderungen der jeweiligen Anwendung entsprechen.

Typische Prüfverfahren sind:

  • Durchgangsprüfung
  • Kurzschlussprüfung
  • Isolationsmessung
  • Hochspannungsprüfung

Je nach Anwendung können zusätzliche Prüfungen erforderlich sein, etwa mechanische Belastungstests oder spezielle Funktionsprüfungen.

Ausführliche Informationen zu Testmethoden und Dokumentation finden Sie hier:

Prüfverfahren in der Kabelkonfektion

Normen und Standards in der Kabelkonfektion

Normen und technische Standards stellen sicher, dass konfektionierte Kabelsysteme zuverlässig funktionieren und international eingesetzt werden können.

Je nach Anwendung können unter anderem folgende Regelwerke relevant sein:

  • DIN- und VDE-Normen für elektrische Leitungen
  • IEC-Standards für internationale Anwendungen
  • UL-Anforderungen für nordamerikanische Märkte
  • Qualitätsmanagement nach ISO 9001

In der Praxis sind je nach Anwendung unter anderem DIN-, VDE- und IEC-Normen relevant. Für die Qualität konfektionierter Kabelbaugruppen spielt zudem die IPC/WHMA-A-620 eine wichtige Rolle; bei bestimmten Kontaktierungsarten ist auch DIN EN 60352 relevant.

Digitale Fertigung und Automatisierung in der Kabelkonfektion

Digitale Arbeitsanweisungen und geführte Verdrahtung reduzieren Fehlerquellen und beschleunigen die Montage. Gleichzeitig steigt die Wiederholgenauigkeit, weil Abläufe standardisiert dokumentiert und reproduzierbar abgearbeitet werden. Das ist besonders vorteilhaft bei komplexen Kabelbäumen und Serienprojekten.

Ultraschallschweißen und Ultraschallverdichten in der Kabelkonfektion

Beim Ultraschallschweißen werden metallische Leiter durch hochfrequente Schwingungen und Anpressdruck stoffschlüssig verbunden – ohne Zusatzwerkstoffe und mit sehr niedrigem Übergangswiderstand. Beim Ultraschallverdichten werden feindrähtige Litzenenden zu einer kompakten, formstabilen Anschlusszone verdichtet (z. B. als definierte Kontaktfläche für Schraubklemmen, oft als Alternative zur Aderendhülse).

Weiterführend: → Ultraschallschweißen & Ultraschallverdichten

Einsatzbereiche der Kabelkonfektion

Konfektionierte Kabel werden in vielen technischen Bereichen eingesetzt, in denen elektrische Signale oder Energie zuverlässig übertragen werden müssen. Durch die vorkonfektionierte Ausführung lassen sich Leitungen direkt in Maschinen, Anlagen oder Geräte integrieren, ohne dass zusätzliche Verdrahtungsarbeiten vor Ort erforderlich sind. Dies reduziert Montageaufwand, Fehlerquellen und Installationszeiten.

Ein wichtiger Einsatzbereich ist der Maschinen- und Anlagenbau. Hier werden konfektionierte Leitungen beispielsweise für Sensorik, Aktorik, Antriebssysteme oder Steuerungskomponenten verwendet. Besonders bei komplexen Maschinen erleichtern vorkonfektionierte Kabelsätze die Installation und ermöglichen eine reproduzierbare Verdrahtung.

Auch in der Automatisierungstechnik spielen konfektionierte Leitungen eine zentrale Rolle. Feldbusleitungen, Sensorkabel oder Motoranschlussleitungen müssen häufig exakt auf Länge gefertigt und mit passenden Steckverbindern ausgestattet werden. Typische Beispiele sind Leitungen für Feldbus- und Sensoriksysteme oder Anschlussleitungen für Motoren, Antriebe und Drehgeber.

Weitere Anwendungen finden sich in der Geräte- und Elektronikfertigung. Dort werden kompakte Kabelsysteme benötigt, die sich platzsparend in Baugruppen integrieren lassen. Beispiele sind Flachbandkabel, Koaxialleitungen oder spezielle Verbindungskabel zwischen Leiterplatten und Modulen.

In der Energietechnik und in leistungsstarken Anwendungen kommen dagegen häufig Hochstrom- oder Hochvoltleitungen zum Einsatz. Diese müssen neben elektrischen Anforderungen auch mechanischen Belastungen standhalten und werden deshalb mit geeigneten Kontaktierungs- und Schutzsystemen ausgestattet.

Darüber hinaus werden konfektionierte Kabel in zahlreichen weiteren Branchen eingesetzt, etwa in der Medizintechnik, im Fahrzeugbau oder in industriellen Steuerungsanlagen. Die konkrete Ausführung hängt dabei stark von der jeweiligen Anwendung, den Umgebungsbedingungen und den elektrischen Anforderungen ab.

Weiterführende Anwendungen im Überblick: 

Qualitätsanforderungen in der Kabelkonfektion

Die Qualität konfektionierter Kabelverbindungen ist entscheidend für die Zuverlässigkeit von Maschinen und elektrischen Systemen. Fehlerhafte Kontaktierungen oder unzureichende mechanische Ausführungen können zu erhöhten Übergangswiderständen, Signalstörungen oder sogar zu Ausfällen ganzer Anlagen führen. Deshalb spielen definierte Fertigungsprozesse und systematische Prüfungen eine zentrale Rolle in der Kabelkonfektion.

Entscheidend für die elektrische Langzeitstabilität ist eine reproduzierbare Kontaktierung – insbesondere bei → Crimptechnik, da hier Werkzeugzustand, Presshöhe und Leiteraufbau direkt die Verbindungsgüte bestimmen.

Ebenso wichtig sind mechanische Schutzfunktionen an Übergängen, z. B. → Zugentlastung und Übergangsschutz, um Kontaktstellen gegen Biegebeanspruchung, Vibrationen und Zugkräfte abzusichern.

In störsensiblen Systemen ist eine fachgerechte Schirmanbindung zentral; dazu finden Sie Details unter → Kabelschirmung und EMV in der Kabelkonfektion.

Materialauswahl und Leitungsaufbau wirken sich auf Temperatur-, Medien- und Biegefestigkeit aus – siehe → Kabelmaterialien und Leitungsaufbau in der Kabelkonfektion.

Ob eine Leitung die Spezifikation erfüllt, wird über definierte Tests abgesichert; typische Vorgehensweisen sind unter → Prüfverfahren in der Kabelkonfektion beschrieben.

Unterschied zwischen Kabelkonfektion und Kabelsatzfertigung

Die Begriffe Kabelkonfektion und Kabelsatzfertigung werden im technischen Sprachgebrauch häufig ähnlich verwendet, bezeichnen jedoch nicht exakt dasselbe. Während die Kabelkonfektion allgemein die kundenspezifische Fertigung von Leitungen umfasst, beschreibt der Begriff Kabelsatzfertigung meist komplexere Baugruppen aus mehreren Leitungen und Komponenten.

Unter Kabelkonfektion versteht man in der Regel die Bearbeitung einzelner Kabel oder Leitungen. Dazu gehören Arbeitsschritte wie Zuschneiden, Abisolieren, Kontaktieren und das Anbringen von Steckverbindern. Das Ergebnis ist eine fertig konfektionierte Leitung, die direkt in ein Gerät oder eine Maschine integriert werden kann.

Praktisch wird die Abgrenzung oft über den Integrationsgrad sichtbar: Während eine einzelne konfektionierte Leitung häufig „nur“ kontaktiert und geprüft wird, umfasst ein Kabelsatz oft zusätzliche Strukturierung, Schutz- und Montagemittel. Beispiele für umfangreichere Baugruppen sind → Kabelbäume sowie → Kabelsätze für Schaltschränke.

Je nach Anwendung verschiebt sich der Schwerpunkt: In der Automatisierung dominieren häufig standardisierte Anschlussleitungen wie → Leitungen für Feldbus und Sensorik, während im Antriebsumfeld robuste Lösungen wie → Motoren, Antriebe und Drehgeber typische Referenzen sind.

Ein Kabelsatz oder Leitungssatz besteht dagegen meist aus mehreren Leitungen, die zu einer funktionalen Baugruppe zusammengeführt werden. Dabei können verschiedene Kabeltypen, Steckverbinder und Abzweige kombiniert werden. Kabelsätze werden häufig mit zusätzlichen Elementen wie Schutzschläuchen, Befestigungen oder Kennzeichnungen ausgestattet.

Solche Kabelsysteme kommen beispielsweise in Maschinen, Fahrzeugen oder elektronischen Geräten zum Einsatz, in denen mehrere elektrische Verbindungen strukturiert zusammengeführt werden müssen. Durch die vormontierte Baugruppe lassen sich Montagezeiten verkürzen und Verdrahtungsfehler reduzieren.

In der Praxis überschneiden sich beide Begriffe teilweise. Viele Hersteller bieten sowohl einzelne konfektionierte Leitungen als auch komplexe Kabelbäume oder Kabelsätze an. Der Übergang zwischen einfacher Kabelkonfektion und umfassender Baugruppenfertigung ist daher häufig fließend und hängt von Umfang und Komplexität der jeweiligen Anwendung ab.

Typische Fehler in der Kabelkonfektion

Bei der Fertigung konfektionierter Kabel können verschiedene Fehler auftreten, die die elektrische Funktion oder die mechanische Zuverlässigkeit der Verbindung beeinträchtigen. Eine sorgfältige Prozessführung und geeignete Prüfverfahren sind deshalb entscheidend, um solche Probleme frühzeitig zu erkennen oder zu vermeiden.

Viele Fehler lassen sich klar einzelnen Prozessbereichen zuordnen: Kontaktierungsfehler (z. B. falsche Presshöhe, Litzenverletzung, unvollständiges Einführen) stehen häufig im Zusammenhang mit → Crimptechnik.

Mechanische Ausfälle entstehen oft an Übergängen – etwa durch fehlende oder falsch ausgelegte → Zugentlastung und Übergangsschutz, insbesondere bei bewegten Anwendungen wie → Energieketten und Schleppketten.

EMV-Probleme resultieren häufig aus unzureichender oder unterbrochener Schirmanbindung; technische Hintergründe und typische Anforderungen finden Sie unter → Kabelschirmung und EMV in der Kabelkonfektion.

Material- und Umgebungsfehler (Temperatur, Medien, Biegeradien) hängen oft mit falschen Kabelaufbauten zusammen – siehe → Kabelmaterialien und Leitungsaufbau in der Kabelkonfektion.

Viele Abweichungen werden erst durch systematische Endprüfung sichtbar; typische Tests und Dokumentation sind in → Prüfverfahren in der Kabelkonfektion beschrieben.

 

Anwendungen in der Kabelkonfektion

Hochvoltkabel

Hochvoltkabel werden in Anwendungen mit erhöhten Spannungen eingesetzt, etwa in elektrischen Antriebssystemen, Leistungselektronik oder Batteriesystemen. Sie stellen besondere Anforderungen an Isolation, Schirmung und Sicherheit.

Hochvoltkabel

Kabelsätze für Schaltschränke

Kabelsätze für Schaltschränke verbinden elektrische Komponenten innerhalb von Steuerungen oder Anlagen. Sie werden häufig vorkonfektioniert geliefert, um Verdrahtungsaufwand zu reduzieren und eine reproduzierbare Installation zu ermöglichen.

Kabelsätze für Schaltschränke

Motoren, Antriebe & Drehgeber

Leitungen für Motoren, Antriebe und Drehgeber übertragen sowohl Leistung als auch Steuer- und Rückmeldesignale. Sie müssen häufig mechanischen Belastungen durch Bewegung, Vibration oder Schleppkettenbetrieb standhalten.

Motoren, Antriebe & Drehgeber

Leitungen für Feldbus und Sensorik

Feldbus- und Sensorleitungen dienen der Kommunikation zwischen Sensoren, Aktoren und Steuerungen in automatisierten Anlagen. Sie sind häufig geschirmt und müssen definierte elektrische Eigenschaften für störsichere Datenübertragung erfüllen.

Feldbus und Sensorik

Energieketten und Schleppketten

Leitungen für Energieketten sind für dynamische Anwendungen ausgelegt, bei denen Kabel kontinuierlichen Biegebewegungen ausgesetzt sind. Typische Einsatzbereiche sind Werkzeugmaschinen, Robotik oder automatisierte Produktionsanlagen.

Energieketten und Schleppketten

Display & LVDS

LVDS-Leitungen und Displaykabel werden für hochfrequente Signalübertragungen in elektronischen Geräten eingesetzt. Sie verbinden beispielsweise Displays mit Steuerplatinen und erfordern eine präzise Impedanzführung sowie eine stabile Schirmung.

Display & LVDS

Kabelbäume

Kabelbäume bündeln mehrere Leitungen zu einer strukturierten Baugruppe mit Abzweigen, Steckverbindern und Befestigungselementen. Sie werden häufig im Maschinenbau, in Fahrzeugen und in komplexen Steuerungen eingesetzt.

Kabelbäume

Flachbandkabel

Flachbandkabel ermöglichen eine kompakte und strukturierte Signalführung in elektronischen Baugruppen. Sie kommen häufig bei Displaysystemen, Steuerungen und Leiterplattenverbindungen zum Einsatz.

Flachbandkabel

Einzellitzen

Einzellitzen werden häufig für flexible Einzelverdrahtungen innerhalb von Geräten, Steuerungen oder Schaltschränken verwendet. Sie können mit Aderendhülsen, Kontakten oder Steckverbindern konfektioniert werden.

Einzellitzen

Koaxialkabel

Koaxialkabel werden für hochfrequente Signalübertragungen eingesetzt, beispielsweise in Mess-, Kommunikations- oder Antennensystemen. Ihr konzentrischer Aufbau ermöglicht eine stabile Impedanz und eine gute Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen.

Koaxialkabel

 

Kontakt

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Falls bereits vorhanden, helfen z. B. Angaben zu Leitungstyp, Längen mit Maßbezug, Steckverbindern, Schirmanbindung und Prüfumfang bei der schnellen Klärung.

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