Kabelkonfektion bei artec systems: Ablauf, Normen und Prüfungen

Auf dieser Fachinformationsseite finden Sie kompakt zusammengefasst, wie Kabelkonfektion bei artec systems abläuft, welche Normen typischerweise relevant sind und welche Prüfungen wir einsetzen. Für Details zu einzelnen Produktgruppen verlinken wir direkt in die passenden Leistungsseiten.

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Kabelkonfektion bei artec systems

Fertigungsprozess der Kabelkonfektion

Bei artec systems kombinieren wir manuelle Expertise und automatisierte Fertigung, um Kabel exakt nach Kundenanforderung zu konfektionieren, von Prototypen und Kleinserien bis zur Serienfertigung. So gelingt der Übergang von der Entwicklung in die Serie ohne Lieferantenwechsel im Projektverlauf.

Typische Prozessschritte sind:

  • Kabelzuschnitt und Aderaufbereitung: präzise Längen, definierte Abisolierung und eindeutige Aderkennzeichnung für eine montagefreundliche Weiterverarbeitung.
  • Crimp- und Steckverbindertechnik: manuell oder automatisiert, für dauerhaft sichere elektrische Verbindungen.
  • Automatisierte Verdrahtung mit Komax DLW: geführte, reproduzierbare Fertigung von Kabelbäumen, besonders bei komplexen Strukturen und höheren Stückzahlen.
  • Prüfung und Qualitätssicherung: elektrische Tests und Dokumentation gemäß Kundenvorgaben und relevanten Normen, für gleichbleibende Qualität und minimiertes Ausfallrisiko.
  • Kennzeichnung und Dokumentation: gut lesbare Beschriftungen und eindeutige Zuordnung für fehlerfreie Montage und Service.

Durch die Kombination aus Automatisierung, Prüfung und flexiblen Kapazitäten erreichen wir hohe Prozesssicherheit, reproduzierbare Qualität und kurze Lieferzeiten.


Weiterführend:
Mehr zur Automatisierung bei der Kabelkonfektion  → Automatisierte Kabelkonfektion mit Komax und DLW

Technische Standards und Normen

In der Kabelkonfektion sind Normen und dokumentierte Prüfprozesse entscheidend, damit Leitungen sicher funktionieren und Abnahmen zuverlässig gelingen. artec systems fertigt nach definierten Qualitätsstandards und richtet Prüfungen an Anwendung, Branche und Kundenvorgabe aus.

Typische normative Bezugspunkte (je nach Anwendung) sind:

  • DIN VDE 0295 und DIN VDE 0298: Leiteraufbau, Querschnitte und Leitungsgrundlagen.
  • DIN VDE 0100 und DIN VDE 0105: Errichtung und Betrieb elektrischer Anlagen, relevant im Kontext Installation und Anlagenumfeld.
  • ISO 9001: dokumentierte Prozesse, Prüfplanung und Rückverfolgbarkeit.
  • UL und IEC (nach Vorgabe): internationale Anforderungen für Komponenten und Zielmärkte.
  • EMV-gerechte Ausführung: Schirmung, Aufbau und Kontaktierung zur Störsicherheit.
  • CE-Kontext: Fertigung und Dokumentation passend zu Maschinen- und Niederspannungsumfeld.

Welche Normen im Projekt verbindlich gelten, hängt von Einsatzbereich, Zielmarkt und Abnahmeanforderungen ab. Wir stimmen das im Projektstart ab und dokumentieren die Anforderungen verbindlich.

Welche Kabeltypen können konfektioniert werden?

Wir konfektionieren ein breites Spektrum, von Einzellitzen bis zu komplexen Kabelbäumen. Typische Beispiele sind Hochvoltkabel, Koaxialleitungen, Sensor- und Aktorkabel, Display- und LVDS-Leitungen sowie komplette Kabelbaumsysteme inklusive Kennzeichnung und Schutzaufbau.

Wenn Sie sich für eine konkrete Produktgruppe interessieren, finden Sie die Details auf den jeweiligen Leistungsseiten.

Welche Prüfungen werden durchgeführt?

Je nach Anwendung prüfen wir elektrische Sicherheit und Funktionsfähigkeit, zum Beispiel:

  • Durchgangsprüfung
  • Isolationswiderstandsmessung
  • Hochspannungsprüfung

Ergänzend berücksichtigen wir bei Bedarf EMV-Aspekte sowie mechanische Belastungen wie Zug- und Biegebeanspruchung. Prüfplanung und Dokumentation richten sich nach Vorgabe und Abnahmeprofil.

Digitale Fertigung und Automatisierung in der Kabelkonfektion

Digitale Arbeitsanweisungen und geführte Verdrahtung reduzieren Fehlerquellen und beschleunigen die Montage. Gleichzeitig steigt die Wiederholgenauigkeit, weil Abläufe standardisiert dokumentiert und reproduzierbar abgearbeitet werden. Das ist besonders vorteilhaft bei komplexen Kabelbäumen und Serienprojekten.

Fertigungstechnologien und Verfahren

Für hohe Präzision und Effizienz setzen wir auf passende Fertigungstechnologien, abhängig von Kabeltyp, Stückzahl und Qualitätsanforderung. Dazu gehören automatisierte Konfektions- und Bestückungsprozesse, standardisierte Crimptechnik sowie Verfahren zur stabilen Kontaktierung und mechanischen Entlastung.

Bei speziellen Anforderungen kommen auch Verguss- oder Umspritzlösungen zum Schutz von Übergängen und Verbindungen zum Einsatz.

Ultraschallverdichten in der Kabelkonfektion

Beim Ultraschallverdichten werden Litzen zu einem kompakten, leitfähigen Kontakt verdichtet. Das verbessert Kontaktqualität und Langzeitstabilität, besonders bei Hochstromanwendungen. Das Verfahren eignet sich unter anderem für Anwendungen, bei denen niedrige Übergangswiderstände und eine robuste Verbindung gefordert sind.

Weiterführend: Mehr zum Ultraschallverdichten → Ultraschallschweißen

Passende Fachinformationsseiten im Überblick

Für Details zu konkreten Baugruppen und Anwendungen finden Sie hier die passenden Einstiege:

Kontakt

Wenn Sie zu den Inhalten dieser Seite Fragen haben oder Unterstützung bei der Spezifikation Ihrer Kabelkonfektion benötigen, helfen wir Ihnen gern weiter.
Senden Sie uns einfach die vorhandenen Informationen oder Unterlagen – wir melden uns mit Rückfragen oder einem Lösungsvorschlag.

Falls bereits vorhanden, helfen z. B. Angaben zu Leitungstyp, Längen mit Maßbezug, Steckverbindern, Schirmanbindung und Prüfumfang bei der schnellen Klärung.

Geschäftsbereich Kabelkonfektion

E-Mail: kabelkonfektion(at)artec-systems.de

Lerchenfeld 11
D-91459 Markt Erlbach
Tel.: +49 9106 / 92491 - 0